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Armut ist mehr als kein Geld zu haben

Hagen. (BJ) Die beiden Kirchen und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) setzen sich gemeinsam gegen Armut ein. Unter dem Slogan „Sozial gerechtes Hagen” wagen sie einen für Hagen innovativen Schulterschluss.

Mit einer Veranstaltungsreihe möchten die Initiatoren mit Betroffenen ins Gespräch kommen. Laut Peter Schlottmannvon der Caritas handelt es sich in Hagen dabei um immerhin rund 28 000 Menschen. „Wichtig ist es uns, die Menschen selbst zu fragen, umzu erfahren, wo der Schuh drückt, was ihnen helfenkönnte”, beschreibt Superintendent Bernd Becker das Konzept. Schließlich, so Dechant Dieter Osthus, habe die Kirche den expliziten Auftrag, sich um die Bedürftigen zu kümmern. „Armut ist mehr als zu wenig Geld zu haben”, ergänzt Marquardt. „Es geht auch um Ausgrenzung.” Zudem seien viele, die kürzlich in einen Job vermittelt wurden, dadurch nicht der Armutsstruktur entkommen.

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