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Starke Stimmen sind in der Stadt gefragt

WP Lokalteil Hagen, 16.09.2009

Die Stadt hat Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten. Nur wenige davon rücken Sie in ein positives Licht. Mag der angestrebte Dialog zwischen Gewerkschaften und Kirche auf der einen und der Kommune auf der anderen Seite auch kein völliges Novum sein – alltäglich ist ein solcher Austausch nicht.

Er könnte aber beispielhaft werden für klamme Kommunen, in denen Sparzwänge den Menschen Grausamkeit auferlegen.

Für Kirchenleute und Gewerkschafter, die bereits jetzt regelmäßig zusammensitzen, diskutieren und Veranstaltungen auf die Beine stellen, bedeutet die Erweiterung dieser Runde mehr Gehör. Diese Organisationen sind das Sprachrohr vieler Menschen. Durch ihr Selbstverständnis auch jener, die sonst nur wenig Beachtung finden.

Weil Sparmaßnahmen die Schwächsten oft besonders hart treffen, ist es nur gut, wenn Kirchen und Gewerkschaften sich mit starker Stimme in Diskussionen einmischen. Führt das dann auch "nur" zu einem "sozial gerechteren" Miteinander, ist ein Teilziel erreicht.

Von Jens Stubbe